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[Rezension] Ingo Bott – Pirlo – Gegen alle Regeln

Der Krimi "Pirlo - Gegen alle Regeln" von Ingo Bott besticht mit einem solide konstruierten Mordfall, dessen Rätsel die beiden Protagonisten auf eine Art und Weise aufklären, die ebenso authentisch wie spannend ist. Mit farbenfrohen Protagonisten und hohem Einsatz nimmt dieses Buch uns gekonnt mit auf eine Reise durch deutsche Gerichtsprozesse. Einziger, leider bisweilen wirklich störender Makel ist das Privatleben von Pirlo, das zu oft Tempo und Spannung nimmt. Abgesehen davon lädt der Krimi dazu ein, mit einem Espresso im kühlen Schatten genossen zu werden. Ich freue mich auf den zweiten Band!

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[Rezension] Reinhard Kleindl – Die Gottesmaschine

Der Thriller "Die Gottesmaschine" von Reinhard Kleindl besticht durch einen gut recherchierten Plot, der an einem beklemmenden Ort stattfindet. Je länger man die Charaktere im Kloster begleitet, umso mehr kann man die unsichtbare Bedrohung förmlich spüren. Die Gespräche über Religion, Philosophie und andere Wissenschaften geben dem Mordfall Tiefe, während die Figuren selbst leider bis zum Schluss farblos bleiben. Wer noch etwas mehr über die Welt lernen will, während ein Mordfall geklärt wird, ist bei diesem Buch auf jeden Fall genau richtig.

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[Rezension] Nora Benrath – Eskalation

»Nicht langsamer werden«, befiehlt die verzerrte Stimme durch die Freisprecheinrichtung. Dina Martin ist allein auf der Autobahn unterwegs. Hinter ihr ein riesiger Wagen, der plötzlich bedrohlich nah auffährt. Zu den Schuldgefühlen, dass Dina heute Abend nicht bei ihrer Tochter ist, gesellt sich jetzt die Angst. »Abfahren«, kommandiert die Stimme. Sie sind mittlerweile kilometerweit von ihrer… Weiterlesen [Rezension] Nora Benrath – Eskalation

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[Rezension] Alexander Hoffmann – Brillanter Abgang

Der Roman "Brillanter Abgang" von Alexander Hoffmann besticht durch sehr gute Recherche und Kenntnis der Wirtschaft, ebenso wie durch eine überzeugende Darstellung eines fremden Landes und einer fremden Kultur. Wenn man mit der Erwartung rangeht, neben einem Spannungsroman auch Einblicke in die kroatische Kultur zu erhalten, ist dieses Buch ein echter Schatz. Leider fehlte am Ende die Spannung, um die Jagd nach dem Geld wirklich mitreißende zu gestalten. So lebensnah die Nebenfiguren auch wirken, so distanziert bleibt man doch von den Hauptpersonen, worunter die Spannung leidet. Trotzdem habe ich diesen Roman sehr genossen und die vielen Überraschungen und Wendungen Seite um Seite verschlungen.

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[Rezension] Tom Voss – Hundstage für Beck

"Hundstage für Beck" ist der Auftakt einer Reihe um Nick Beck und Cleo Torner, die ein sehr gegensätzliches Ermittler-Duo abgeben. Als Reihenauftakt ist dieser Roman gelungen, da bei beiden Charakteren im Hintergrund Plots laufen, die in diesem einen Buch noch nicht aufgelöst wurden. Gleichzeitig hat mich der Kriminalroman mit gemischten Gefühlen hinterlassen, da zwar der Krimi selbst solide ist, die auftretenden Figuren aber oftmals nicht mehr als ein Klischee zu bieten haben.

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[Rückblick] Meine Top 5 für das 2. Quartal 2021

Nachdem ich Mitte Mai nach zwei Jahren Pause wieder mit Lesen und Rezensieren angefangen habe, haben sich schnell viele gelesene Bücher angesammelt. Insgesamt gab es keine wirklichen Enttäuschungen in diesem Quartal, wenn auch einige Bücher sehr schwach waren. Insgesamt hatte ich Glück und konnte viele vergnügliche Lesestunden mit Büchern aus vielen verschiedenen Genres genießen. Hier also in aufsteigender Reihenfolge meine Top 5 für das 2. Quartal 2021.

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[Rezension] Margherita Giovanni – Adria Mortale – Bittersüßer Tod

Adria Mortale - Bittersüßer Tod ist so viel mehr als nur ein Krimi. Ganz nah dran an den Dorfbewohnern zeigt uns Margherita Giovanni, wie Nachbarschaftsliebe gemixt mit Misstrauen und Tratsch sehr schnell in einer Tragödie enden kann. Die Spannung hier entsteht nicht durch viel Action oder lebensgefährliche Situationen, sondern durch das allgegenwärtige Misstrauen gegen alle auftretenden Figuren. So werden wir Leser über 300 Seiten an der Nase herumgeführt, bis sich das Ende dann in seiner ganzen Tragik, aber ohne sich zu viel Zeit zu nehmen, ausbreitet.

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[Rezension] H. Dieter Neumann – Haie unter dem Eis

Dieser Krimi von Oliver Pötzsch besticht von Anfang an durch die lebendige Kulisse, die das Wien zum Ende des 19. Jahrhunderts bietet. Auch wenn "Das Buch des Totengräbers" ein Krimi, ist sind es die vielen kleinen Details, durch die man sich als Leser in das alte Wien zurück versetzt fühlt, die das Buch herausragend machen. Zudem kann man von Anfang an miträtseln und geschickte Platzierung winziger Details ermöglichen es, dass man vor dem Ermittler auf so manche Spur kommt. Das unterhaltsame Duo eines deutschen Inspektors und eines grimmigen Totengräbers ist zudem so originell, dass man sich auf jeder Seite gut unterhalten fühlt.

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[Rezension] Oliver Pötzsch – Das Buch des Totengräbers

Dieser Krimi von Oliver Pötzsch besticht von Anfang an durch die lebendige Kulisse, die das Wien zum Ende des 19. Jahrhunderts bietet. Auch wenn "Das Buch des Totengräbers" ein Krimi, ist sind es die vielen kleinen Details, durch die man sich als Leser in das alte Wien zurück versetzt fühlt, die das Buch herausragend machen. Zudem kann man von Anfang an miträtseln und geschickte Platzierung winziger Details ermöglichen es, dass man vor dem Ermittler auf so manche Spur kommt. Das unterhaltsame Duo eines deutschen Inspektors und eines grimmigen Totengräbers ist zudem so originell, dass man sich auf jeder Seite gut unterhalten fühlt.

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[Rezension] Ralf Langroth: Die Akte Adenauer

Mit dem Roman "Die Akte Adenauer" ist Ralf Langroth ein starker Auftakt seiner Reihe um den Ermittler Philipp Gerber gelungen. Umfassende Recherche zu den politischen und historischen Hintergründen werden vor der authentisch erzählten Kulisse des Deutschlands der 50er Jahre zum Leben erweckt. Dieser Polit-Thriller hat sehr viele Stärken, die fast ausreichen, die wenigen Schwächen vergessen zu machen.