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[Rezension] Ruth Kornberger – Frau Merian und die Wunder der Welt

Bevor ich diesen Roman gelesen habe, war mir das Leben von Maria Sybilla Merian unbekannt. Die gründliche Recherche, die die Autorin hier offensichtlich investiert hat, macht das Buch zusammen mit den ausgedachten, passenden Details zu einem faszinierenden Einblick in das Leben einer außergewöhnlichen Frau am Ende des 17. Jahrhunderts. Obwohl die Geschichte zwischendurch einige Längen hat, ist dieser Mix aus mitreißender Lebensgeschichte und Forschung von Anfang bis Ende eine angenehme Lektüre.

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[Rezension] Petra Hucke – Die Architektin von New York

Dies ist der zweite Roman, den ich zu der Frau, die mithalf, die brücke von Manhattan nach Brooklyn zu bauen, gelesen habe. Obwohl das Thema mir bekannt war, habe ich mich auf die Lektüre gefreut und war zu Beginn begeistert von den vielen Charakteren, die so frisch und authentisch geschildert werden. Leider ist das im weiteren Verlauf immer mehr erschlafft.

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[Rezension] Tracey Enerson Wood – Die Ingenieurin von Brooklyn

Der Historische Roman Die Ingenieurin von Brooklyn" nimmt sich eine spannende historische Figur vor, um uns ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Der Plot hat viel zu bieten - von Trauma über die Frauenwahlrechtsbewegung bis hin zum eigentlichen Bau der Brücke -, doch gelingt es bis zum Schluss nicht, die Elemente in eine stimmige Geschichte zu gießen. Es fehl die emotionale Verbundenheit und Spannung.

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[Rezension] Margherita Giovanni – Adria Mortale – Bittersüßer Tod

Adria Mortale - Bittersüßer Tod ist so viel mehr als nur ein Krimi. Ganz nah dran an den Dorfbewohnern zeigt uns Margherita Giovanni, wie Nachbarschaftsliebe gemixt mit Misstrauen und Tratsch sehr schnell in einer Tragödie enden kann. Die Spannung hier entsteht nicht durch viel Action oder lebensgefährliche Situationen, sondern durch das allgegenwärtige Misstrauen gegen alle auftretenden Figuren. So werden wir Leser über 300 Seiten an der Nase herumgeführt, bis sich das Ende dann in seiner ganzen Tragik, aber ohne sich zu viel Zeit zu nehmen, ausbreitet.

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[Rezension] H. Dieter Neumann – Haie unter dem Eis

Dieser Krimi von Oliver Pötzsch besticht von Anfang an durch die lebendige Kulisse, die das Wien zum Ende des 19. Jahrhunderts bietet. Auch wenn "Das Buch des Totengräbers" ein Krimi, ist sind es die vielen kleinen Details, durch die man sich als Leser in das alte Wien zurück versetzt fühlt, die das Buch herausragend machen. Zudem kann man von Anfang an miträtseln und geschickte Platzierung winziger Details ermöglichen es, dass man vor dem Ermittler auf so manche Spur kommt. Das unterhaltsame Duo eines deutschen Inspektors und eines grimmigen Totengräbers ist zudem so originell, dass man sich auf jeder Seite gut unterhalten fühlt.

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[Rezension] Oliver Pötzsch – Das Buch des Totengräbers

Dieser Krimi von Oliver Pötzsch besticht von Anfang an durch die lebendige Kulisse, die das Wien zum Ende des 19. Jahrhunderts bietet. Auch wenn "Das Buch des Totengräbers" ein Krimi, ist sind es die vielen kleinen Details, durch die man sich als Leser in das alte Wien zurück versetzt fühlt, die das Buch herausragend machen. Zudem kann man von Anfang an miträtseln und geschickte Platzierung winziger Details ermöglichen es, dass man vor dem Ermittler auf so manche Spur kommt. Das unterhaltsame Duo eines deutschen Inspektors und eines grimmigen Totengräbers ist zudem so originell, dass man sich auf jeder Seite gut unterhalten fühlt.

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[Rezension] Tanja Steinlechner: Die Tänzerin vom Moulin Rouge

Mit "Die Tänzerin vom Moulin Rouge" ist es Tanja Steinlechner gelungen, ein farbenfrohes und authentisches Bild des Lebensgefühls zu malen, das wohl im Paris Ende des 19. Jahrhunderts geherrscht hat. Die Gegensätze zwischen der strengen Moral der ärmeren, einfachen Bevölkerung auf der einen und dem absoluten, ungezügelten Exzesses auf der anderen Seite sind schillernd eingefangen in allen Höhen und Tiefen. Wie das Leben der Protagonistin lässt auch dieses Buch dem Leser keinen Moment zum Durchatmen, es geht immer weiter und weiter. Darin liegen die Stärken, aber auch die Schwächen dieses historischen Romans.

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[Rezension] Ralf Langroth: Die Akte Adenauer

Mit dem Roman "Die Akte Adenauer" ist Ralf Langroth ein starker Auftakt seiner Reihe um den Ermittler Philipp Gerber gelungen. Umfassende Recherche zu den politischen und historischen Hintergründen werden vor der authentisch erzählten Kulisse des Deutschlands der 50er Jahre zum Leben erweckt. Dieser Polit-Thriller hat sehr viele Stärken, die fast ausreichen, die wenigen Schwächen vergessen zu machen.

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[Rezension] Lena Johannson: Die Malerin des Nordlichts

Die Geschichte von Signe Munch ist eine Erzählung über das Leben einer sanften Frau, die in sich eine Stärke trug, die sie erst entdecken musste. Lena Johannson schreibt unaufgeregt und ruhig, passend zum Gemüt der Protagonistin, die mal fiktive, mal sehr reale Biografie einer erstaunlichen Frau.

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[Rezension] Ronald H. Balson: Hannah und ihre Brüder

Einst liebten sie einander wie Geschwister. Nun stehen sie sich als Todfeinde gegenüber. Bei einer Gala wird ein angesehener jüdischer Bürger Chicagos vom hochbetagten Ben Solomon bedroht und beschuldigt, ein SS-Offizier zu sein. Obwohl alles auf eine Verwechslung hinweist, engagiert Ben die Anwältin Catherine Lockhart und ihren Ermittler Liam Taggart – er ist sich sicher,… Weiterlesen [Rezension] Ronald H. Balson: Hannah und ihre Brüder